Das Apfelpflückerjäckchen

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Riesig gefreut habe ich mich, als die Einladung zum Tag der Wolle vom OZ-Verlag vor einigen Tagen hier im Briefkasten lag. Die Einladung hat mich sofort in den wunderbaren Erinnerungen vom letzten Jahr schwelgen lassen. Hach es war so schön in Freiburg.

Und da fiel mir ein, ich habe euch noch gar nicht mein Apfelpflückerjäckchen, welches ich aus Nepal von Pascuali gehäkelt habe, gezeigt. Denn das Garn habe ich letztes Jahr beim Tag der Wolle mitnehmen dürfen.

Zuerst möchte ich euch etwas über das Garn erzählen. Nepal ist ein Gemisch aus 60% Baumwolle, 28% Leinen und 12% Brennessel. Es wird in 50g Strängen mit einer Lauflänge von 180m in 17 verschiedenen Farbtönen für 6,45 Euro verkauft.

Ich wusste bis dato überhaupt nicht, dass es Garne aus Brennessel gibt, und war sofort davon begeistert, wie weich sich eine Brennessel doch anfühlen kann. Dazu verpassen die langen Brennesselfasern dem Garn auch ein unverwechselbares Äußeres.

Das Gemisch von Baumwolle, Leinen und Brennessel ist weich und sehr angenhem auf der Haut zu tragen. Gerade jetzt im Sommer wirkt es schön kühl und luftig- leicht.

Sofort dachte ich an ein Sommertop oder ein luftiges Jäckchen. Da ich nur einen Strang in der Farbe Sommerwald aus Freiburg mitgebracht hatte, kaufte ich mir noch einen weiteren in reinweiß dazu. Und fand in einem meiner Bücher eine passende Anleitung für ein Babyjäckchen.

Aufgrund einer anderen Lauflänge, als in der Anleitung angegeben, habe ich einfach die nächstgrößere Größe angeschlagen. Das Jäckchen wird in einem Stück von oben herab gehäkelt. Begonnen wird mit einer Luftmaschenkette, die den Halsausschnitt bildet. Da es von oben herab gehäkelt wird, kann man immer mal kurz reinschlüpfen und prüfen, ob alles noch passt. Ich häkel allerdings fast ausschließlich, wenn meine Tochter schläft. Also habe ich meine Luftmaschenkette einfach an ein gut sitzendes T-Shirt angehalten. Die Nummer größer ging mit der Lauflänge von Nepal voll auf.

Da mir das grün allein etwas zu dunkel für den Sommer erschien, entschied ich mich weiße Streifen zu ergänzen, mir gefällt die Kombination sehr gut. Und keine Angst, beim Waschen läuft nix aus, kombiniert das Garn ruhig mutig mit weiß.

Zum Abschluss habe ich noch 3 schöne Holzknöpfe aus meiner Sammlung herausgesucht. Das Holz passt von der Haptik und Optik hervorragend zum Garn.

Das Jäckchen haben wir bis die Hitzewelle anfing oft angezogen. Ich hoffe jetzt noch auf ein paar kühlere Tage, dass sie noch ein paar Mal zum Einsatz kommen kann, bis sie dann leider schon bald wieder zu klein werden wird.

Falls ihr auch ein Babyjäckchen häkeln wollt, so kann ich euch das Buch nur empfehlen. Oder eine ähnliche Variante, die es bei Wollplatz im Blog gibt.

Ach ja, den Namen Apfelpflückerjäckchen, hat sie dem Opa zu verdanken. Denn morgens wenn es noch frisch war, sind wir immer durch den Garten gelaufen und haben alles Fallobst in den Puppenwagen gesammelt. Damit die Wespen sich nicht so über die Äpfel hermachen und den Garten stürmen. Außerdem kann man aus den noch leicht unreifen Äpfeln schon ein sehr leckeres Apfelmus kochen. Naja und fast täglich hat meine Kleine dabei dieses Jäckchen getragen…

Eine Jacke aus Nepal für mich steht jetzt definitiv auch auf meiner To-Do Liste, da es so ein tolles luftiges Material ist. Ich suche aber noch nach einer schönen Anleitung. Am liebsten wäre mir da auch eine Jacke mit Rundpasse und aus einem Stück. Habt ihr Anleitungen, die ihr mir empfehlen könnt?

Habt eine wollig schöne Woche, Eure Frau Häkel

Wollverbrauch: 81g Nepal von Pascuali; für die Jacke passend in Größe 74/80

Nadel: 3mm Wolllolli

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